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Schwerzko

Auch das kleine Sackgassendorf Schwerzko hat sich schmuck gemacht, und die Einwohnerzahl wuchs auf 155. Die ehemals wohl sorbische Bevölkerung legt die Siedlung am westlichen Rande des Dorchetales an, wo es fruchtbare Böden gibt.

Das Wasser des Dorchebaches trieb früher sechs Mühlen, in Schwerzko seit Anfang des 15.Jahrhunderts eine Mahlmühle, an. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude ist erhalten, das restaurierte Mühlrad hat einen Durchmesser von 3,20 m bei 1,50 m Radbreite. Es kann wieder vom Wasser der Dorche angetrieben werden und Sägewerkstechnik in Gang setzen.

Schwerzko ist älter als das Kloster Neuzelle, es gehörte anfangs zu dessen Grundbesitz. Heute wird Schwerzko gern von Wanderern aufgesucht, der saubere, stille Ort hat eine reizvoll - schöne waldreiche Umgebung. Besonders der im Dorchegrund angestaute große Teich mit viel Wassergeflügel fügt sich harmonisch in die Landschaft ein.

Das herbstliche Abfischen durch den "Fischerei- und Naturschutzverein Dorchesee" zieht bereits als kleines Volksfest viele Kunden und Schaulustige an.

Texte:
Hildegard Schneider, Neuzelle