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Streichwitz

Das Bauerndorf hat wie die meisten Siedlungen unseres Amtes einen altsorbischen Namen und gehörte ebenso seit der Klosterstiftung zu dessen Besitz. Nördlich des Dorfes verzeichnet der Stiftsatlas von 1739 einen Weinberg, doch der meist sandige, hügelige Boden der Umgebung wurde später im 19. Jahrhundert aufgeforstet.

Das Ortsbild des abgelegenen, stillen Angerdorfes hat sich in seiner Anlage seit 200 Jahren kaum verändert. Heute führt eine neue Straße von der Schwerzkoer Mühle nach Steichwitz, und man gelangt nach ca. 1,5km auf die B 112.

Steichwitz hat 100 Einwohner, ist unser kleinstes Dorf. Doch seit Mitte Mai 1995 ist der Ort durch ein hochaufragendes Bauwerk gekennzeichnet: Auf dem Lehmberg wurde das erste Windrad (53m ) unseres Kreises errichtet.

Texte:
Hildegard Schneider, Neuzelle